Krankengeld Rechner
Schätze, wie viel Krankengeld du bekommst, wenn dein Gehalt länger ausfällt.
Deine Angaben
Modellrechnung ohne Gewähr — keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Annahme: 70 % vom Brutto (höchstens von der Beitragsbemessungsgrenze: 5.812,50 €/Monat), gedeckelt auf 90 % vom Netto, abzüglich rund 12 % Sozialversicherungsanteil.
Modellstand und Quellen
Version 2026-09-29.1. Annahmen und Rechenweg siehe Beschreibung. Die Quellen erläutern die genannten Grundlagen. Sie bestätigen keine Renditeprognose und keine Prüfung aller Sonderfälle; maßgeblich bleiben die beschriebenen Modellgrenzen.
Lokaler Szenarienvergleich
Speichere bis zu drei Momentaufnahmen, etwa Basisfall, konservativ und optimistisch. Ändere dazwischen die Eingaben. Die Momentaufnahmen werden nicht automatisch neu berechnet.
Der Krankengeldrechner zeigt, was die gesetzliche Krankenkasse zahlt, wenn die sechswöchige Lohnfortzahlung des Arbeitgebers endet: 70 % vom Brutto, gedeckelt auf 90 % vom Netto und auf die Beitragsbemessungsgrenze, abzüglich deiner Sozialversicherungsbeiträge.
So rechnet der Krankengeld Rechner
Die Formel: Krankengeld (brutto) = min(70 % × Bruttogehalt; 90 % × Nettogehalt). Beim Brutto zählt höchstens die Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung (2026: 5.812,50 € im Monat) — dadurch gibt es nie mehr als rund 135,63 € kalendertäglich, egal wie hoch das Gehalt ist. Bei den meisten Angestellten greift der 90-%-Netto-Deckel. Davon gehen noch deine Anteile zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung ab — im Modell pauschal 12 % —, sodass das Netto-Krankengeld übrig bleibt. Kalendertäglich wird durch 30 geteilt.
Vereinfachungen: Einmalzahlungen wie Weihnachtsgeld, die das Krankengeld erhöhen können, sind nicht modelliert. Auch die maximale Bezugsdauer — 78 Wochen innerhalb von drei Jahren für dieselbe Krankheit — ist eine Randbedingung außerhalb der Rechnung.
Bei 3.000 € brutto und 2.000 € netto gilt: 70 % vom Brutto wären 2.100 €, der Deckel von 90 % vom Netto liegt bei 1.800 € — also 1.800 € Krankengeld brutto. Nach 12 % Sozialabgaben bleiben 1.584 € im Monat, rund 416 € weniger als das bisherige Netto.
Häufige Fragen
›Ab wann bekomme ich Krankengeld?
Ab der siebten Krankheitswoche: Die ersten sechs Wochen zahlt der Arbeitgeber Entgeltfortzahlung in voller Höhe (§ 3 EFZG), danach übernimmt die gesetzliche Krankenkasse das Krankengeld.
›Wie lange wird Krankengeld gezahlt?
Wegen derselben Krankheit höchstens 78 Wochen innerhalb von drei Jahren — die sechs Wochen Lohnfortzahlung werden angerechnet, es bleiben also bis zu 72 Wochen Kassenleistung. Danach kommen ggf. Erwerbsminderungsrente oder ALG in Betracht.
›Ist Krankengeld steuerfrei?
Ja, aber es unterliegt dem Progressionsvorbehalt: Es erhöht den Steuersatz auf dein übriges Jahreseinkommen. Ab 410 € Lohnersatzleistungen im Jahr wird die Steuererklärung zur Pflicht.
›Wie schließe ich die Lücke zum bisherigen Netto?
Die Differenz — im Beispiel gut 400 € monatlich — lässt sich privat über eine Krankentagegeldversicherung absichern. Ob und in welcher Höhe sich das lohnt, ist eine individuelle Absicherungsfrage.
Softwarestand 2026-09-29.1. Fachliche Annahmen stehen beim jeweiligen Rechner; dieses Datum bescheinigt keine vollständige rechtliche Prüfung aller Modelle. Modellrechnung ohne Gewähr, keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. So rechnen wir.