ETF Freibetrag Optimierung
Finde heraus, wie viel ausschüttender ETF-Bestand deinen Sparer-Pauschbetrag optimal füllt.
Deine Angaben
- Genutzt560,00 €
- Ungenutzt440,00 €
Modellrechnung ohne Gewähr — keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Annahme: Die steuerpflichtigen Ausschüttungen füllen den Sparer-Pauschbetrag, ohne ihn zu überschreiten. Die Teilfreistellung nach § 20 InvStG ist berücksichtigt; Vorabpauschale, Kursgewinne beim Verkauf und andere Kapitalerträge sind es nicht — sie verbrauchen den Pauschbetrag zusätzlich. Die Ausschüttungsrendite schwankt von Jahr zu Jahr.
Modellstand und Quellen
Version 2026-09-29.1. Annahmen und Rechenweg siehe Beschreibung. Die Quellen erläutern die genannten Grundlagen. Sie bestätigen keine Renditeprognose und keine Prüfung aller Sonderfälle; maßgeblich bleiben die beschriebenen Modellgrenzen.
Eigene Modellbeschreibung und Annahmen
Freistellungsaufträge auf Banken verteilen
Erwartete steuerpflichtige Kapitalerträge nach Teilfreistellung und Verlustverrechnung eintragen. Keine automatische Meldung an Banken. Vorschlag verteilt den Pauschbetrag in der Reihenfolge der Banken.
Verteilt: 1.000,00 € von 1.000,00 €. Noch frei verteilbar: 0,00 €. Nicht gedeckte erwartete Erträge: 200,00 €.
Beträge bei weiteren Banken mitrechnen. Dies ist eine Planung, keine verbindliche Steuerberechnung.
Lokaler Szenarienvergleich
Speichere bis zu drei Momentaufnahmen, etwa Basisfall, konservativ und optimistisch. Ändere dazwischen die Eingaben. Die Momentaufnahmen werden nicht automatisch neu berechnet.
Nächster Schritt
Der ETF-Freibetrag-Rechner zeigt, welcher Depotbestand deinen Sparer-Pauschbetrag mit Ausschüttungen genau ausfüllt — und wie viel deines Freibetrags aktuell ungenutzt verfällt.
So rechnet der ETF Freibetrag Optimierung
Die Kernrechnung: Optimaler Bestand = Sparer-Pauschbetrag ÷ steuerpflichtiger Ausschüttungsrendite. Entscheidend ist die Teilfreistellung nach § 20 InvStG — bei Aktienfonds bleiben 30 % der Ausschüttung steuerfrei, bei Mischfonds 15 %. Bei 2 % Ausschüttung und einem Aktienfonds sind nur 1,4 % steuerpflichtig, es passen also rund 71.429 € Bestand in die 1.000 € Pauschbetrag statt 50.000 €. Dein aktueller Bestand × steuerpflichtiger Rendite ergibt den genutzten Teil; der Rest verfällt zum Jahresende.
Das Modell betrachtet nur Ausschüttungen — Vorabpauschale, Zinsen und realisierte Kursgewinne füllen den Pauschbetrag zusätzlich und sind hier nicht enthalten. Auch die Ausschüttungsrendite schwankt von Jahr zu Jahr, der optimale Bestand ist also ein Richtwert, kein Zielwert auf den Euro. Die Strategien dazu stehen im Ratgeber zum Sparerpauschbetrag.
Bei 2 % Ausschüttungsrendite, 40.000 € in einem Aktienfonds und 30 % Teilfreistellung sind 560 € deines Pauschbetrags verbraucht — 440 € verfallen. Für die vollen 1.000 € bräuchte es rund 71.429 € Bestand (oder das gezielte Realisieren von Kursgewinnen). Ohne Teilfreistellung, etwa bei einem Rentenfonds, wären es 50.000 €.
Häufige Fragen
›Warum sollte ich den Sparer-Pauschbetrag ausschöpfen?
Weil er jährlich verfällt: Jedes ungenutzte Jahr verschenkt bis zu 263,75 € ersparte Steuer (26,375 % von 1.000 €). Über ein Anlegerleben summiert sich das auf tausende Euro.
›Ausschüttend oder thesaurierend — was ist besser für den Freibetrag?
In der Ansparphase mit freiem Pauschbetrag sind Ausschütter praktisch: Sie füllen ihn automatisch. Thesaurierer erzeugen nur die kleinere Vorabpauschale — ungenutzte Freibetragsreste lassen sich dort per Verkauf und Rückkauf heben.
›Was, wenn mein Bestand über dem optimalen Wert liegt?
Dann übersteigen die Ausschüttungen den Pauschbetrag und der Überhang wird mit 26,375 % (nach Teilfreistellung) besteuert — kein Drama, nur kein Steuervorteil mehr. Der Dividenden-Rechner zeigt die genaue Netto-Rechnung.
Softwarestand 2026-09-29.1. Fachliche Annahmen stehen beim jeweiligen Rechner; dieses Datum bescheinigt keine vollständige rechtliche Prüfung aller Modelle. Modellrechnung ohne Gewähr, keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. So rechnen wir.