Zahlungsanbieter-Gebühren
Berechne, was nach Prozent- und Fixgebühr von einer Zahlung übrig bleibt.
Deine Angaben
- Auszahlung netto97,16 €
- Gebühr2,84 €
Modellrechnung ohne Gewähr — keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Annahme: Gebühr = Prozentanteil des Betrags + Fixbetrag.
Modellstand und Quellen
Version 2026-09-29.1. Annahmen und Rechenweg siehe Beschreibung. Die Quellen erläutern die genannten Grundlagen. Sie bestätigen keine Renditeprognose und keine Prüfung aller Sonderfälle; maßgeblich bleiben die beschriebenen Modellgrenzen.
Lokaler Szenarienvergleich
Speichere bis zu drei Momentaufnahmen, etwa Basisfall, konservativ und optimistisch. Ändere dazwischen die Eingaben. Die Momentaufnahmen werden nicht automatisch neu berechnet.
Der Gebühren-Rechner zerlegt das übliche Preismodell von Zahlungsanbietern — Prozentsatz plus Fixbetrag — und zeigt, was von einer Zahlung netto ankommt und welchen Betrag du für einen Wunsch-Nettobetrag verlangen musst.
So rechnet der Zahlungsanbieter-Gebühren
Zwei Blickrichtungen: Gebühr = Betrag × Prozentsatz + Fixbetrag, Netto = Betrag − Gebühr. Und rückwärts: Nötiger Bruttobetrag = (Wunsch-Netto + Fixgebühr) ÷ (1 − Prozentsatz) — die Formel, mit der du Gebühren korrekt auf den Preis aufschlägst.
Das Modell ist anbieterneutral (typische Kartenzahlungs-Konditionen liegen im Bereich von 1–3 % plus 0,25–0,35 €); Währungsumrechnungs- oder Auszahlungsgebühren kommen je nach Dienst dazu.
Bei 100 € Zahlung mit 2,49 % + 0,35 € beträgt die Gebühr 2,84 € — es kommen 97,16 € an. Sollen glatte 100 € netto ankommen, musst du 102,91 € verlangen.
Häufige Fragen
›Warum reicht es nicht, einfach die Gebühr aufzuschlagen?
Weil der Prozentsatz auch auf den Aufschlag wirkt: 100 € + 2,84 € ergäben wieder eine höhere Gebühr. Korrekt ist die Division durch (1 − Prozentsatz) — genau das rechnet der „nötige Bruttobetrag“.
›Warum treffen Fixgebühren kleine Beträge so hart?
0,35 € sind bei 100 € kaum spürbar, bei 5 € aber 7 % — zusammen mit dem Prozentsatz fast ein Zehntel. Für Kleinbeträge lohnt der Blick auf Anbieter ohne Fixanteil.
›Darf ich Kartengebühren an Kunden weitergeben?
Für die meisten gängigen Verfahren (SEPA, Visa/Mastercard-Privatkundenkarten) sind Zahlungsentgelte gegenüber Verbrauchern in der EU verboten (§ 270a BGB) — die Gebühr gehört in die Preiskalkulation, nicht auf den Kassenbon.
Softwarestand 2026-09-29.1. Fachliche Annahmen stehen beim jeweiligen Rechner; dieses Datum bescheinigt keine vollständige rechtliche Prüfung aller Modelle. Modellrechnung ohne Gewähr, keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. So rechnen wir.